Unter dem Thema „Zukunft säen“ feierten wir gemeinsam den ökumenischen Gottesdienst und hörten die Geschichte von Zachäus. Obwohl er von vielen Menschen gemieden wurde, gab er die Hoffnung nicht auf. Er wollte Jesus unbedingt sehen und kletterte dafür sogar auf einen Baum. Von dort oben hatte er den Überblick und wurde schließlich von Jesus entdeckt und angesprochen.

Auch die Kinder der 1. und 2. Klasse machten diese Erfahrung auf ihre Weise: Sie kletterten auf die Sprossenwand und erzählten, wie es sich anfühlt, so hoch oben zu sein. Von dort oben sieht man alles besser, fühlt sich nicht mehr so klein, fällt auf und wird wahrgenommen.In der Begegnung mit Jesus wird deutlich: Die Samen für eine gute Zukunft werden nicht nur mit der Hand gesät. Sie fallen auch durch Blicke, Worte und Gesten. Zachäus fühlte sich nach dieser Begegnung nicht mehr leer, trostlos und traurig. Er wurde gesehen, wahrgenommen und in die Gemeinschaft aufgenommen. Er bekam einen Platz am Tisch von Jesus. 
Diese Gemeinschaft durften wir auch heute nach dem Gottesdienst erleben, als wir gemeinsam an den Tischen saßen, Suppe aßen und miteinander ins Gespräch kamen. Auch wir können Säfrau und Sämann sein und Hoffnung weitergeben.

Passend dazu haben die Kinder im Religionsunterricht Samenpapier gebastelt und es an die Besucherinnen und Besucher verteilt, als kleines Zeichen dafür, dass aus kleinen Samen etwas Neues wachsen kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Gospelchor, der den Gottesdienst mit seinem Gesang bereichert hat, sowie allen Spender/innen und allen Mitwirkenden für ihre tolle Bereitschaft und Hilfe! Für das ökumenische Projekt in der demokratischen Republik Kongo „bessere Ernährung dank innovativer Anbautechnuken“ durften wir 1958.70 Franken aus den Spenden einzahlen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“!